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Stillberatung Juliannika

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Annika Dietrich und Julianne Kampfert

Abstillen
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abstillen?

Die Weltgesundheitsorganisation(WHO) empfiehlt sechs Monate ausschließliches Stillen. Danach wird mit der Einführung von Beikost begonnen. Dies ist der Beginn eures  Abstillprozesses, der sich über mehrere Monate bis zu Jahren erstrecken kann. Das weltweite Abstillalter liegt zwischen 2,5 und 7 Jahren. Dies macht deutlich, wie individuell dieser Vorgang bei jeder Familie ist. Die Bedürfnisse von dir und deinem Kind stehen jederzeit im Vordergrund und sollten von deiner Familie, Freunden und der Gesellschaft unterstützt und akzeptiert werden.

Neugeborene stillen

Das sanfte Abstillen

Das Stillen ist für dein Kind viel mehr als nur Nahrung. Es befriedigt seine emotionalen Bedürfnisse nach Nähe, Geborgenheit und Trost. Oft ist das Stillen auch zu einem Einschlafritual von Mutter und Kind geworden. Das langsame und sanfte Abstillen wird meist durch das heranwachsende Kind gesteuert. Einzelne Stillmahlzeiten werden nach und nach durch Beikost ersetzt, aber dennoch ist Muttermilch die Hauptnahrungsquelle im ersten Lebensjahr. Mit zunehmendem Alter zeigt dein Kind mehr Interesse an Beikost. Gemeinsame Mahlzeiten am Familientisch lösen eure Stillmahlzeiten ab. Das Bedürfnis nach Nähe kann durch neue Rituale, wie beispielsweise Kuschelzeit, Vorlesen eines Buches oder gemeinsames Baden ersetzt werden. Auch das Einschlafstillen ist weiterhin möglich, wenn du und dein Kind es wünschen. 
Sanftes Abstillen braucht viel Zeit und Geduld, damit du und dein Kind sich langsam an die neue Situation gewöhnen könnt.

Abruptes Abstillen

Der Abstillprozess sollte, wenn möglich, immer sanft und langsam gestaltet werden. Jedoch gibt es Ausnahmesituationen, die das rasche Abstillen erforderlich machen. Die häufigsten Gründe für das sofortige Beenden der Muttermilchernährung sind gesundheitliche Probleme der Mutter, wie beispielsweise schwere Infektionskrankheiten oder Krebs. Die Einnahme von stillunverträglichen Medikamenten macht den sofortigen Übergang auf künstliche Säuglingsnahrung notwendig. Des Weiteren können psychische Belastungssituationen oder die Rückkehr in den Beruf die Mutter zum Beenden des Stillens zwingen. Diese schlagartige Veränderung kann sowohl für die Mutter, als auch für ihr Kind körperliche und seelische Folgen haben. Unterstützung seitens des Partners, der Familie und einer professionellen und einfühlsamen Stillberatung ist unerlässlich.

Tipps fürs Abstillen

Abstillen ist ein ganz natürlicher Vorgang. Jedoch bringt er immer Veränderungen für Mutter und Kind mit sich. Hier haben wir einige Ratschläge für euch zusammengestellt:

 

  • Eigene Bedürfnisse und die des Kindes wahrnehmen

  • Altersgerechte Einführung von Beikost, ggf. sanfte Umstellung auf künstliche Säuglingsnahrung

  • Schrittweise Reduzierung der Stillmahlzeiten, ganz nach Bedarf

  • Neue Rituale einführen (Kuscheln, Vorlesen, gemeinsames Baden)

  • Absprachen treffen (feste Stillzeiten, Stillplatz, Einschlafstillen, Zeichensprache oder Codewörter)

  • Milchstau vermeiden (Druckentlastung durch Handentleerung oder kurzes Pumpen)

  • Kühlen der Brust mindert das Spannungsgefühl

  • Austausch mit anderen Müttern

  • Professionelle Unterstützung durch eine Stillberaterin

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„Stillen ist… 
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